Hamster sind nicht heikel

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Der deutsche Hamsterbote weiss: Egal welches Tier man hält, irgendwann entsteht der Wunsch, dieses zur Fortpflanzung zu bewegen. Hamster sind dabei nicht unbedingt als heikel zu bezeichnen, im Gegenteil, passt man nicht auf, hat man schnell mehr Tiere, als einem lieb ist. Rechnet man ein, dass die Nachkommen selbst auch nach wenigen Wochen wieder geschlechtsreif werden, laufen schnell einige hundert Hamster durch die Wohnung. Bevor man sich also entschliesst, seine Hamster zur Nachzucht zu bringen, sollte man sich überlegen, was mit dem Nachwuchs passieren soll. Fragen Sie einfach Ihren Zoohändler, möglicherweise können die Tiere dort abgegeben werden. Aufgrund der innerartlichen Unverträglichkeit, muss sowohl dem Maennchen als auch dem Weibchen ein eigener Käfig zur Verfügung stehen. Zwei weitere, grosse Käfige müssen zur Verfuegung stehen, um den Nachwuchs nach Geschlechtern zu trennen. Hamster-Weibchen erreichen alle 4-6 Tage eine 12-20 Stunden dauernde Zeit, in der sie paarungbereit sind. Zu erkennen ist die Paarungsbereitschaft daran, dass der vorhandene Scheidenausfluss zäher und gelblicher wird. Nun kann man versuchen, dass Weibchen in den Kaefig des Männchens zu setzen. Keinesfalls sollte man das Männchen zum Weibchen setzen, da das Weibchen in bekannter Umgebung weitaus agressiver ist. Trotzdem sollte man bereitstehen, um die Tiere notfalls sofort zu trennen, sollte das Weibchen das Männchen beissen. Der Paarungsakt selbst dauert nur wenige Sekunden und kann sich mehrfach wiederholen.

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