Action-Horst (1): Wo Männer noch Männer sind

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Liebe Freunde nobler Unterschlüpfe und Männeraktionen. Action-Horst ist der Held den keiner kennt. Hier findet ihr: Geheime Orte, detailliert beschriebenes umbringen von Leuten, die im Weg sind (und damit dringend notwendige Aktionen verhindern) und Sex mit Frauen, die wirklich Frauen sind. Vollfrauen. Anmerkung: Action-Horst ist ein Held der späten 90er – die Mode hat sich also geändert – und die Computertechnologie natürlich. Autor: Marc Alborzian

Irgendwo in Manhattan. Horst hatte das Hauptquartier selbst ausgewählt. Er war deshalb schon vor zwei Monaten in den Big Apple, wie man die Stadt der Städte schwärmerisch nennt, gekommen. Die nötigen Vorbereitungen mussten getroffen werden und Horst machte das lieber selber. Ein penibler, haarsträubend loyaler Superagent und mit jeder Faser Mann. Diese Art von Mann wo ein mancher der ihn erlebte anerkennend durch die halb verkniffenen Mundwinkel pfiff. Das hieß dann soviel wie: Welch ein Mannsbild!

 

Scheich Kaleb Supreme Cock hatte ihn eigens ausgewählt damit er für seine Sicherheit sorgt. Der Scheich ist ein stinkreicher gutaussehender ausländischer Mann, da gibt es natürlich einen Haufen Leute die dem gerne den Bauch aufschneiden und umbringen wollen – hatte Horst blitzschnell kombiniert als er diesen brisanten Auftrag erhielt. Horst wollte helfen und sagte zu. Außerdem war es eine Ehre, brachte viel Geld und Anerkennung und all dies würde Horst auf dem freien Markt der Partnerwahl in die Phalanx der Superstars katapultieren. Eine exquisite Gruppe von Leuten die einfach alles kriegen was sie wollen. Das hört sich gut an und ist auch gut.

 

Am sechzehnten August, also genau an Madonnas Geburtstag, würde Scheich Supreme Cock im Big Apple eintreffen und irgendwo da würden sie versuchen zuzuschlagen, diese Schweine. Cock in seinen eigenen Land zu ermorden war denen natürlich zu Riskant. Jeder der da nur murrte wurde verschleppt und umgebracht. Das hört sich hart an und das ist auch hart. Aber natürlich auch ein hochinteressantes Sicherheitsmodell. Horst wünschte sich sowas auch manchmal in seiner Heimat, wenn er den Eindruck bekam das der Wandalismus einfach nie total ausgedörrt werden kann. Sowas macht wütend und frustriert. Andererseits löste es bei Horst immer einen inneren Konflikt aus der hundsgemein um die Begrifflichkeit des „guten Königs“ rotierte. Er musste dann an den Schlumpfkönig denken oder den König der Löwen. Lichtgestalten die wie selbstverständlich Macht ausstrahlen und wo sich die Leute gerne unterwerfen, weil selbst deren Kot wie feinstes englisches Weingummi schmeckt. Schwarzes! Aber sowas ist selten.

 

Horst hatte das Hauptquartier in dem er bis zur „Operation Tod“ – wie das Unternehmen genannt wurde – unterschlüpfen musste, nach seinen Wünschen und Bedürfnissen eingerichtet. Das meiste hatte er selber gemacht. Horst hatte ein geschicktes Händchen und er sah keinen großartigen Unterschied ob er dieses Geschick zum Einrichten eines exquisiten Unterschlupfes einsetze oder zum Leute umbringen. Alles war eine Frage der Planung und der Technik. Den Willen zum Tun brachte er von klein auf mit. Wahrscheinlich genetisch so programmiert oder Sternbild oder beides.

 

Jetzt mal wie der Unterschlupf aussah: Nach außen war das Ganze bloß ein Brillengeschäft. Erst durch einen mehrfach gesicherten Geheimgang gelangte man in jene Räume in denen Horst wohnte. Es gab hier einen modernen Schießstand mit einer Auswahl an allen wichtigen Schusswaffen: russische, amerikanische, automatische und sogar deutsche Waffen waren dabei. Die deutschen mochte Horst am liebsten, weil sie pflichtbewusst und effektiv waren. Dann ein Arbeitszimmer mit modernen Computer der extra für ihn entwickelt worden war und der über tausend Tasten hatte die wiederum bis zu fünffach belegt waren. Gleich daneben, nur durch eine verchromte Panzerstahltür getrennt, das Wohnzimmer mit Hausbar, Tresen, Hockern und allem Firlefanz, der normalerweise nur den oberen Zehntausend zugeordnet wird.

 

Die Wände waren mit rubinroten Samt tapeziert, die Zinnplastik einer halben Wildschweinschwarte stach ins Auge. Ein Symbol der Macht, was sonst. Aus Düsen wurde dezenter Tannenduft versprüht. Gegen Abend billiger Moschus. Jetzt war es Abend. Sie lagen auf dem französischen Bett aus braunem Kord. Ihre Körper spiegelten sich hundertfach in dem goldenen UKW Radio das im Bett integriert war. Der letzte Schrei.

 

Sie hatten sich mit verschiedenen Produkten der Firma Weleda eingerieben. Horst schätzte die Qualität dieser Produkte und nahm dabei murrend in kauf das er damit Rudolf Steiner Freaks und andere gefährliche Öko-Terroristen unterstützte. Er war es gewohnt mit untragbaren Kompromissen umzugehen. Nun genoss Horst mit offenen Augen die Glitschigkeit ihres Körpers. Er selbst war auch glitschig, aber das interessierte ihn nicht so sehr.

 

Demi Moore, wie wir sie mal nennen wollen damit sie nicht umgebracht wird, war seine Sekretärin. Er hatte sie aus dem Angebot von zwanzig internationalen bildhübschen Mädchen ausgesucht. Er hatte einfach seine Hand auf ihr Knie gelegt und damit seiner Entscheidung Ausdruck verliehen, damals. Sie wusste, worum es ging, war eine geschulte Kraft und hatte rein äußerlich den größten Eindruck auf Horst gemacht. Ihr Blick hatte ihm verraten das sie ihn interessant fand. Er hatte instinktiv gespürt das er mit ihr klarkommen würde, unten in seinem selbst zusammengezimmerten Unterschlupf, und so war es gekommen. Schon sein erster Versuch, sie auszuziehen, hatte geklappt. Demi hatte ihm sogar dabei geholfen.

 

Eine wilde, leidenschaftliche Umarmung war gefolgt und so in der Art machten sie das jetzt immer. Noch hatten sie ja Zeit und zu tippen gab es nicht viel. Eigentlich gar nichts. Einmal so: Demi hatte sich in fieberhafter Erwartung ihres Kleides entledigt. Schwer atmend hatte sie sich aus dem Textil herausgewurschtelt. Dann war das spinnenwebenzarte Nachthemdchen an ihrer rassigen Figur herabgegleitet. Das Aufhacken des Büstenhalters dauerte einen Augenblick aber das war am besten. Zuletzt flog sie aus ihrer blauen Sloggy. Alles nackt ab da.

 

Das alte Spiel begann von neuen. Ihr Atmen verschmolz mit dem Geruch von Schweiß, Rosmarin Massageöl und Moschus. Demi presste ihren vor Leidenschaft bebenden Körper gegen Horst seinen. Sie konnte es kaum noch erwarten bis er zu ihr kam. Als er sich dann auf sie drauf legte, umarmte sie ihm mit wilden Verlangen und stieß so seltsame kleine Wollustschreie aus. DANACH küßte sie seinen breiten Muskelrücken. Horst streichelte die sanfte Rundung von ihrem Po. Demi erschauerte. Brrrrte wie ein kleines struppiges Pferdchen.

 

„Du bist ein schöner Mann“ raunte sie ihm zärtlich ins Ohr rein. Er grinste selbstgefällig. In etwa so wie diese Italiener die er mal beobachtet hatte, die immer an dieser Hauswand gelehnt hatten, mit einem Bein angewinkelt und abgestützt an der Wand mit dem anderen normal auf der Erde, um den Zeigefinger dauernd einen gefälschten BMW Schlüsselbund kreiselnd. Sein Grinsen gefror zu einer Maske.

 

Sie merkte nichts davon weil sie natürlich ein dummes Mädchen war, wie Horst dachte, weil er nicht wusste das Demi Moore in Wirklichkeit niemand andres war als der perfekt getarnte Scheich Supreme Cock, der längst im Big Apple eingetroffen war. Ein kluger Mann.
„Und Du bist ein schönes nettes Mädchen“ sagte Horst.
„Liebst Du mich?“ raunte der kluge Supreme Cock. Au wei, dachte Horst.
„Vielleicht“
„Ich liebe dich“
„Was ist Liebe?“ Action Horst war doch ein kleines bißchen stolz auf diesen Konter, der einen klugen Anschein machte, nicht sonderlich weh tat und alles in einem Licht erscheinen ließ wie wenn man ungefähr drei verschieden farbige Wackelpuddings hintereinander stellt und hindurch blickt. Alles ist denkbar, muss aber nicht, könnte aber auch ganz anders sein. Darüber lässt sich immer reden…

 

Liebe Freunde nobler Unterschlüpfe und Männeraktionen. In der nächsten Horst Aktion mehr geheime Orte, detailliert beschriebenes umbringen von Leuten die im Weg sind (und damit dringend notwendige Aktionen verhindern) und Sex mit Frauen die wirklich Frauen sind. Vollfrauen. Dann auch mit besserer Beschreibung ihrer Körper. Zum Beispiel was für eine Frisur sie haben. Die Möglichkeit sich ein Bild zu machen wird dadurch besser.

Info: Alle bisher eingstellten Action-Horst Episoden unter Kategorien „Stories“

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