„Brigitte, komm in meinen Harem!“

Unser Langhans hat der früheren RAF-Terroristin in einem Interview mit der „Abendzeitung“ ein tolles, liebes Angebot gemacht: „Brigitte, komm in meinen Harem – nur zum Schnuppern“. Und weiter führt er plausibel aus: „Nach so langer Gefangenschaft sind sicherlich Bedürfnisse bei ihr vorhanden, zu denen auch Sexualität gehört“. Und dann rückt unser Langhans Beziehung und Terror in einen Zusammenhang, den viele sicherlich nicht bereit sind zu sehen, mit ihren kleinen Mäuseaugen: „Wer intensive Beziehungsarbeit – die auch eine Form von Terror sein kann – zu leisten bereit ist, erlebt das Paradies von morgen“. Jawohl! Oder? Ach schon. Da ist was dran. Weiter Langhans: Mohnhaupt habe dieselbe Gesellschaft angestrebt wie er – aber „mit völlig falschen Mitteln“. Dennoch gehöre sie weiter zur „Familie der Sucher“.

+++ Info: Langhans gründete 1967 in Berlin die Kommune I. Sie propagierte freie Liebe, Gruppensex und verstand sich als Gegenentwurf zur bürgerlichen Kleinfamilie.
Mohnhaupt war am Sonntag nach mehr als 24-jähriger Haft aus der Justizvollzuganstalt Aichach entlassen worden. Sie galt in den siebziger und achtziger Jahren als führender Kopf der sogenannten „zweiten Generation“ der RAF. Während ihres Studiums lebte sie in einer der vier Münchner Kommunen. Dort lernte sie auch die mittlerweile in die bayerische Landeshauptstadt übersiedelten Rainer Langhans und Uschi Obermeier kennen. Uschi Obermeier lebt in der Wüste, raucht, lacht (mit gaaanz tiefer Stimme) und macht Schmuck. +++

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