McCartney ein Spermafälscher?

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Beatle Paul McCartney (64) wegen Betrugsverdachts. Justizsprecher Michael Grunwald bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Dem Popstar wird demnach vorgeworfen, er habe sich vor 23 Jahren bei einem Vaterschaftest durch einen Doppelgänger vertreten lassen. Das jedenfalls behauptet der Zeitung zufolge eine 46 Jahre alte Altenpflegerin aus Berlin-Moabit, die McCartneys Tochter sein will. Ihre Mutter soll zwischen 1959 und 1962 eine Affäre mit dem Popmusiker gehabt haben. Die Beziehung sei zu Ende gegangen, als sie schwanger gewesen sei. 1984 habe ein Berliner Gericht die Vaterschaftsklage abgewiesen, nachdem ein Bluttest negativ gewesen sei. Die Berliner Altenpflegerin will nun beweisen, dass McCartney einen Doppelgänger zum Vaterschaftstest in geschickt habe. Dies belege ein Foto von damals. Auch die Unterschrift in den alten Akten sei gefälscht. „Wir haben herausgefunden, dass die Unterschrift von einem Rechtshänder stammt“, zitiert Bild die 46-Jährige. „Paul ist aber Linkshänder.“ Angeblich habe McCartney bis zum Ende des Vaterschaftsverfahrens monatlich 200 Mark Unterhalt an die Mutter gezahlt. Sie will 1966 sogar ein Schweigegeld von 30.000 Mark erhalten haben. Die vermeintliche Tochter fragt nun, warum McCartney dies getan habe, wenn er doch gar nicht der Vater sei, und fordert: „Ich möchte einen neuen Vaterschaftstest.“ Die „Bild“-Zeitung schloss ihren Bericht mit dem Satz: „Paul McCartney war für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gestern nicht erreichbar.“ Justizsprecher Grunwald sagte: „Jeder kann jeden anzeigen.“ Dann gebe es einen Anfangsverdacht – und die Staatsanwaltschaft müsse ermitteln. Wir meinen: Jeder kann jeden anzeigen, schön gesagt. Singt Birgit (wie wir sie hilfsweise nennen wollen) denn wenigstens ab und an mit ihren Alten, in Moabit? Und kann ihre Mutter den P. von Paul und das besondere Kennzeichen darauf detailreich beschreiben? (Hinweiss: U-Boot mit satanistischen Zeichen). Nein? Dann darf gezweifelt werden.

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