SPD am Ende: Die Weiber sind schuld

Die SPD dümpelt bei 19,9% (plus minus 2%). Das ist historisch, brutal, das Ende DER großen deutschen Volkspartei. Es wird viel gewälzt und zitiert, wer Schuld sei. Fehler seien gemacht worden, Kurt Beck, diese pfälzische Hamsterkarikatur, sein Bart würde pieksen. Riesensexmaschine darf freilich nur politisch werden, wenn Sex im Spiel ist als P und V. Also wollen wir das ganze Mal sexistisch betrachten, ohnehin der einzig gerade, weil natürliche (= triebgesteuerte) Blick auf Welt und Inventar. Und siehe da, die Sache ist überdeutlich: Die Weiber sind schuld. Nein, nicht die Mütter, welche die blöden Söhne gebaren, die dann irgendwas verbockten, sondern ganz unmittelbar:

1) Angela Merkel, die Vätermörderin.
2) Andrea Nahles, weil sie Münte absägte, den letzten Haudegen und den Waschlappen Platzeck präferierte, der alsbald schlapp machte, worauf sie schwer mithalf, den zwar robusten, aber glücklosen Beck zu seinem Amte zu verhelfen.
3) Andrea Ypsilanti, die es tatsächlich schaffte einen ihr unverhofft und unverdient zugeflogenen medialen Sieg über Roland Koch ratzfatz in eine Superpleite zu verwandeln. Natürlich mit sehr freundlicher Unterstützung ihrer Geschlechtsgenossin:
4) Dagmar Metzger, die Standhafte. Aber als wäre das nicht bereits genug Frauenpower um der alten Tante (Rudi Völler?) SPD den Todesstoss zu versetzen – Auftritt:
5) Gesine Schwan. Kein Mensch will, das Hexe Schrumpeldei unsere exotischen Staatsgäste empfängt. Die Männer nicht und die Frauen erst recht nicht. Wer kommt auch auf die Schnapsidee, Gesine Schwan als Bundespräsidentin vorzuschlagen in dem Moment, wo bereits eine Frau an der Spitze steht? Natürlich z.B.:
6) Andrea Nahles.

Nun ist die Sache aber komplizierter, denn so richtig getrommelt hat vor allem Gerhard Schröder in seiner Laudatio auf Gesine Schwan (in der Märkischen Oderzeitung, 22. Mai. 2008, an dem Tag als Horst Köhler seine erneute Kandidatur ankündigte). Und wer hat uns das mit den Frauen und dem Ende der SPD überhaupt eingebrockt? Richtig: Gerhard Schröder, als er sich vor der legendären Elefantenrunde ein kräftiges Hackepeterbrötchen einverleibt hatte und dann entsprechend testosteronsatt die Testikel sprechen ließ.

Kurzum: Schuld sind also die Weiber, aber am Anfang waren die Eier.

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